Wie eudim geholfen hat – der Jahresbericht 2011

Der Wechsel ist vollzogen.

eudim arbeitet ausschließlich als Stiftung weiter. Der eingetragene Verein gehört der Vergangenheit an.

Aber an der Arbeitsweise hat sich nichts geändert. Noch immer unterstützen wir Projekte für mehr soziale Gerechtigkeit auf Antrag überwiegend mit Anschubfinanzierungen. Gelegentlich helfen wir auch bereits laufenden Projekten, am Leben zu bleiben.

Gleichzeitig wächst durch Zustiftungen das Stiftungskapital weiter. eudim hat die Viertelmillion geknackt. Der Traum bleibt, dass durch viele Zustiftungen das Kapital so groß wird, dass wir von den Erträgen einen größeren Teil unserer Fördermittel bestreiten können.

Selbstverständlich sind wir aber weiter auf Spenden angewiesen – ob als Dauerauftragsspender, wie es eine Reihe von Fördern und Freundinnen und Freunden bereits tun – oder durch einmalige Spenden.

Der Generationswechsel ist vollzogen.

Nach unserem Jubiläum „20 Jahre eudim“ im Jahr 2009 haben sich 2010 vier Stiftungsräte verabschiedet: Gotthard und Leni Schüttel (Schöntal-Oberkessach) sowie Susanne und Hans Stapperfennne (Brandenburg/Havel). eudim hat ihnen zu danken – im Namen aller Menschen, die von den eudim-Projekten profitiert haben. Mit ihrer Sachkenntnis, ihrer Kreativität und ihrem Einsatz für eudim haben Schüttels und Stapperfennes die Arbeit über zwei Jahrzehnte geprägt. Danke!

eudim-Stiftung für soziale Gerechtigkeit im Jahr 2011

Aber das Leben geht weiter – und so konnten wir drei neue Stiftungsräte gewinnen. Sonja Müller (Pliezhausen), Marieke Wenzelburger (Metzingen) und Kristina Mahler (Stuttgart) helfen uns jetzt, unsere Aufgaben bei der eudim-Stiftung zu bewältigen.

Die Projektarbeit geht weiter.

· Eine Hartz 4 Empfängerin wagt den Schritt in die Selbstständigkeit als Massagetherapeutin. Der dringend benötigte fahrbare Untersatz für die Hausbesuche wird von eudim mitfinanziert.

· Violetta, eine Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Frauen und Mädchen erstellt mit Hilfe von eudim eine Broschüre speziell für geistig behinderte Menschen.

· Burundi-Kids, eine private Initiative für mobile Krankenpflege, Aids-Aufklärung und Verbesserung von Hygienemaßnahmen in Burundi/Afrika erhält von eudim einen großen Betrag zur Anschaffung eines Gesundheitsmobils. Mit der Arbeit kann begonnen werden.

· Das Netzwerk „Junge Mütter“ erhält eine Förderung für ein neues Projekt: Beratung und Begleitung von Teenager-Müttern.

· „Lichter der Hoffnung“, eine Initiative für Ausbildung in Uganda/Afrika, kann mit Hilfe von eudim seine Schule weiter ausbauen und mehr junge Afrikanerinnen und Afrikaner aufnehmen und ausbilden.

Die Projektarbeit geht weiter.

· Die „Flüchtlingsinitiative Brandenburg“ berät und schult Flüchtlinge in Sachen Selbsthilfe. eudim hilft, ein Schulungs- und Ausbildungsprogramm aufzulegen.

· Der „Berliner Jugendclub“ arbeitet im sozialen Brennpunkt im Kiez. Er hilft wohnungslosen Jugendlichen, eine Perspektive zu entwickeln und Arbeit und Wohnraum zu finden.

· Eine Initiative zur Förderung von Schule und Ausbildung für Jugendliche in Chile wird seit April dauerhaft monatlich unterstützt.

Insgesamt 29.000 Euro Förderung im Jahr 2011

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Namen der Menschen, die durch die von eudim geförderten Projekte neue Hoffnung und neue Lebensperspektiven gewonnen haben.
Auch im Jahr 2012 machen wir weiter – neue Anträge liegen bereits vor. Wir hoffen weiter auf Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein gesundes und gesegnetes neues Jahr.

Im Namen der eudim Stiftung für soziale Gerechtigkeit Cornelia Mahler, 1. Vorsitzende eudim-Stiftung