Wie eudim geholfen hat – der Jahresbericht 2012

eudim hatte ein gutes Jahr

die eudim-Stiftung hat den Generations-Wechsel im ersten vollen Geschäftsjahr erfolgreich hinter sich gebracht. An der Arbeitsweise hat sich nichts geändert. Noch immer unterstützen wir Projekte für mehr soziale Gerechtigkeit auf Antrag überwiegend mit Anschubfinanzierungen. Gelegentlich helfen wir auch bereits laufenden Projekten am Leben zu bleiben.

Gleichzeitig wächst durch Zustiftungen das Stiftungskapital weiter – wir stehen jetzt bei einem Stiftungskapital von knapp € 280.000. Leider ist der Finanzmarkt derzeit ja so, dass wir daraus nicht so viel für die Projektarbeit erlösen. Die Zinsen sind niedrig, Bauherrschaft und Investoren freut’s – die Anleger und die Sparer haben das Nachsehen. Dank der Spenden konnten wir unsere Arbeit trotzdem gut tun.

Selbstverständlich sind wir weiter auf Spenden angewiesen – ob als Dauerauftragsspender oder durch einmalige Spenden. Wir freuen uns über alle, die uns hier die Treue halten und selbstverständlich auch über die, die neu dazu kommen.

Der neue Stiftungsrat bewährt sich

Nachdem wir im Jahr 2011 mit Marieke Mahler – die jetzt Wenzelburger heißt (Glückwunsch!) – Kristina Mahler und Sonja Müller drei neue Mitarbeiterinnen dazu bekommen haben, wächst die Zahl der Stiftungsräte weiter. 2012 sind Bernd und Marlies Primke aus Bad Homburg zu uns gekommen und haben sich gleich kräftig mit eingebracht.

Sonja Müller hat sich mit ihrer Kreativität gleich um unseren Internetauftritt gekümmert und auch den Jahreskalender 2013 layoutet. Bernd Primke ist Vorstand einer Bank und kann uns mit seinem Know How im Finanzbereich wertvolle Tipps geben. Nach wie vor arbeiten wir alle ehrenamtlich, die Verwaltungskosten sind regelmäßig kleiner als 2% der Summe, die wir erhalten und an Projekte weiter geben.

Die Projektarbeit geht wie gewohnt weiter:

Wir machen den Wald begreifbar – für Menschen mit und ohne Behinderungen sagte der CVJM Pfalz und richtete einen barrierefreien Niedrigseilgarten ein. Das fanden wir spannend und haben das Projekt nicht nur unterstützt, sondern im Herbst 2012 auch besucht.
Medikamente, Krankenschwestern und medizinische Grundversorgung in Indien – darum kümmert sich eine Organisation mit dem Namen SERVE aus Lahnstein.
Auch hier konnten wir helfen.
Eine alkoholfreie Kneipe und Suchtberatungsstelle arbeitet seit langer Zeit in Landau/Pfalz. „Kreuz & Quer“ befindet sich im Gewölbekeller einer Kirche. Wir haben schon lange Kontakt und auch schon gefördert. Wegen einer Notlage taten wir das 2012 noch einmal.
SOBI (Soziale Bildung) e.V. in Rostock schafft Begegnungs- und Lernräume für Jugendliche. Neben der „Aktion Mensch“ haben auch wir dieses Anliegen unterstützt.

Die Projektarbeit geht weiter.

Das „Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben“ ist eine niedrigschwellige Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung. Auch diese Arbeit ist der Unterstützung durch eudim wert.

„educare“ kümmert sich um Kinder und Jugendliche in Brasilien, die keine Perspektive haben. Einheimische Lehrer und Sozialarbeiter werden unterstützt.

Der Notruf in Mainz wendet sich auch an Frauen und Mädchen mit Behinderung, die häufiger als Andere Opfer von sexuellen Übergriffen und Gewalt werden.

Insgesamt 37.434,93 € Förderung im Jahr 2012

Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Namen der Menschen, denen wir durch die von eudim geförderten Projekte neue Hoffnung und neue Lebensperspektiven vermitteln konnten. Ausführliche Infos zu den Projekten finden Sie auf unserer Homepage www.eudim.de
Auch im Jahr 2013 machen wir weiter – neue Anträge liegen bereits vor. Wir hoffen weiter auf Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen ein gesundes und gesegnetes neues Jahr.

Im Namen der eudim – Stiftung für soziale Gerechtigkeit
Cornelia Mahler, 1. Vorsitzende eudim-Stiftung